Geschichte  

 







Dschingis Khan

Der Mongole, der sich den Namen Dschingis Khan zugelegt hatte, begründete seinerzeit ein Weltreich, das bis nach Europa reichte. Noch früher jedoch haben schon die Hunnen, etwas weniger gut organisiert, für erhebliche Unruhe und Angst in China, Russland und Europa gesorgt.

Von 1162 bis 1921

Nicht, dass sich seit Dschingis Khan (1162 - 1227) bis in die spätere Zeit nichts bewegt hätte. Von ca 1640 an, bis 1911 wurde die Mongolei durch die Manschuren beeinflusst. Eigentlich war es keine gewöhnliche Besetzung des Landes. Es wurde nicht einmal zugelassen, dass die Chinesen in der Mongolei Handel trieben.

Erst um 1911 entstand in der Mongolei eine Art Volksbewegung. Die "Ambassador", wie die Mandschuren genannt wurden, wurden abgesetzt oder vertrieben inkl. ihrer Leibwächter. Es wurde ein eigenständiger Staat ausgerufen. Diese Strebung nach Eigenständigkeit wurde jedoch durch die damalige einflussreiche Weltelite (Russland, China, Japan, USA usw.) verhindert.

1919 wurde dann eine Armeeeinheit der Chinesen in die Mongolei entsandt um eine Chinesische Provinz zu errichten. In der Folge wurde eine autonome mongolische Republik (zu China gehörend) ausgerufen. Dies mit dem Einverstädnis der oben erwähnten Weltelite. Diese Entscheidung wurde jedoch von den mongolischen Khans nicht akzeptiert bzw. goutiert.

1920 wurde dann eine Volkspartei gegründet in der alle Schichten der Mongolei Teil hatten. Die heutige Hauptstadt Ulaanbaatar hiess damals "Urga" oder "Churee". Die proletarische Revolution hat in der Folge von Russland aus auch auf die Mongolei übergegriffen und diese entsprechend beeinflusst. Der Kommunismus war jedoch die letzte bedeutende Beeinflussung. Er löste die Unterdrückung durch die Mandschuren ab. So wurde die Mongolei von 1921 an kommunistisch regiert und war praktisch von der Sowjetunion abhängig.

Zukunftsvisionen

Bei den Wahlen 1996 konnten sich demokratische Kräfte im Parlament durchsetzen. Es wird aber nicht leicht sein, dieses Land, dessen Bodenschätze nur schwer auszubeuten sind, und ein Export nur über China oder Russland möglich ist, zu einem stabilen, unabhängigen Land aufzubauen. Ähnlich wie die Schweiz, ist die Mongolei als Binnenland auf die faire Zusammenarbeit mit den Nachbarländern angewiesen.


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